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Neue Bewertungslogik identifiziert Meeting-Technologie als Ertragsfaktor

Der Kommunikationskanal ist nicht neutral. Er entscheidet mit über die Wertschöpfung.

evolution consulting und der VR-Spezialist Alice to Bob machen erstmals bewertbar, welchen Beitrag der gewählte Meeting-Kanal zur Aktivierung einer Belegschaft leistet – und was er kostet, wenn er dagegen arbeitet.

VR-AKTIVIERUNGSRECHNER 50 Mitarbeitende Ø 65.000 € 30 % Meeting-Zeit WI-Gap 38 Aktivierbare Wertschöpfung / Jahr 111.150 € ≈ 27.800 € pro Quartal · allein durch Kanalwechsel evolution consulting × Alice to Bob

Der VR-Aktivierungsrechner übersetzt den WI-Index in aktivierbare Wertschöpfung in Euro. Zum Rechner →

Unternehmen investieren in Führung, in Kultur, in Entwicklungsprogramme. Und lassen ihre Belegschaft anschließend täglich Stunden in einer Meeting-Architektur verbringen, in der ein Teil der Teilnehmenden strukturell unsichtbar ist. Kamera aus, Mikrofon stumm, zweiter Bildschirm daneben. Was dabei an Leistung nicht abgerufen wird, taucht in keiner Bilanz auf.

Die Annahme dahinter ist so selbstverständlich, dass sie selten ausgesprochen wird: dass der Kanal ein Rohr sei, durch das Information fließt, und mit der Wertschöpfung nichts zu tun habe. Genau diese Annahme stellt evolution consulting in Frage.

„Der Kanal transportiert nicht nur Information. Er entscheidet mit darüber, wie viel Leistung die Menschen darin überhaupt geben. Er ist längst Teil Ihrer Wertschöpfung. Die Frage ist nur, auf welcher Seite."

Frank Lehmann, Gründer von evolution consulting und Entwickler des Frameworks Wertschätzende Intelligenz (WI)

Der Befund ist gemessen. Das Marketing Center Münster erhob 2022 mit 1.000 Teilnehmenden, wie stark Menschen in verschiedenen Kanälen soziale Präsenz erleben, also das Gefühl, tatsächlich mit anderen zusammen zu sein. In Zoom und Teams lag der Wert bei 35 Prozent. Im virtuellen Raum bei 73 Prozent. Eine Studie des Niedersächsischen Innenministeriums mit der Universität Münster bestätigte 2024 in realen Arbeitssituationen die Folgen: erlebte Beziehungsnähe plus 58 Prozent, soziale Präsenz plus 49 Prozent, Wir-Gefühl plus 22 Prozent gegenüber herkömmlichen Videokonferenzen.

Warum das ökonomisch zählt, erklärt ein Effekt, den die Sozialpsychologie seit den 1880er Jahren kennt. Bibb Latané beschrieb ihn 1979 als Social Loafing: Menschen ziehen ihre Leistung zurück, sobald sie glauben, ihr Beitrag sei nicht zuordenbar. Die große Videokonferenz bietet dafür ideale Bedingungen – volle Anwesenheitsfiktion bei struktureller Unsichtbarkeit.

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WI qualifiziert den Kanal

Der WI-Index misst auf einer Skala von 0 bis 100, wie viel Prozent des vorhandenen Potenzials einer Belegschaft das Führungssystem tatsächlich aktiviert, und übersetzt den Abstand zur vollen Aktivierung in einen Wertschöpfungs-Gap in Euro. Damit lässt sich eine Frage beantworten, die bislang offenblieb: welcher Kommunikationskanal das menschliche Wertegefühl stützt und welcher es untergräbt.

Die Reihenfolge ist dabei entscheidend. Nicht die Technologie rechtfertigt sich selbst – WI qualifiziert sie. Ein starker Kanal in einem schwachen Führungssystem verstärkt am Ende nur das Schweigen.

Gerechnet wird der Effekt über vier Größen: Belegschaftsgröße, Durchschnittsgehalt, Anteil kollaborativer Meetingzeit und Wertschöpfungs-Gap.

111.150 € kanalbedingter Aktivierungseffekt pro Jahr bei 50 Mitarbeitenden, 65.000 € Durchschnittsgehalt, 30 % kollaborativer Videokonferenzzeit und 38 % WI-Gap. Rund 27.800 € je Quartal.

„Wertschätzung ist Wertschöpfung. Genau hier setzt das Arbeiten in virtuellen Welten an: Keine Kachel, sondern ein dreidimensionaler Raum, in dem Menschen sich wirklich begegnen. Der Raum ist keine Spielerei, sondern der Hebel, um in Mitarbeitenden schlummerndes Potential bilanzhart zu aktivieren."

Gerald Kottmann, Gründer und Geschäftsführer von Alice to Bob

Wo die Grenze liegt

Beide Partner grenzen den Anspruch bewusst ein. Der virtuelle Raum ist kein Ersatz für jedes Meeting und keine Dauerlösung für den Arbeitstag. Seine Stärke liegt überall dort, wo es um Innovation, Kreativität und Entwicklung geht. Genau dort entsteht der messbare Effekt, und genau dort lohnt die Investition.

Eine Pilotstudie zur Feldvalidierung des Modells ist in Vorbereitung.

Über evolution consulting

evolution consulting ist die Beratung von Frank Lehmann, Entwickler des Frameworks Wertschätzende Intelligenz (WI). WI macht messbar, wie viel Potenzial einer Belegschaft das Führungssystem aktiviert, und übersetzt den Abstand in einen Wertschöpfungs-Gap in Euro.

Über Alice to Bob

Alice to Bob ist Spezialist für Beratung, Auswahl, Einrichtung und Training von VR-Technologie in Unternehmen – für Zusammenarbeit, interne Schulung, Produktpräsentation und Events.